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Tino Trautmann
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Buchprojekt


Transkiption | Lektorat | Fotografien | Satz & Layout | Druck

»Das Reisebuch des Friedrich Bertuch«



Das Reisebuch von Friedrich Bertuch ist eine original historische Wanderbeschreibung aus der Mitte des 19. Jh. Bertuch war Lehrer am Ev. Waisenhaus in Erfurt (Augustinerkloster) und unternahm mit einigen Zöglingen verschiedene Wanderungen in den Thüringer Wald bzw. das mittlere Saaletal. Seine Reiseerlebnisse hielt er
handschriftlich in einem Buch fest.

Meine Neugier, diese Orte nach gut 170 Jahren erneut aufzusuchen, beflügelte die Idee zum Buchprojekt. An unzähligen Wochenendtouren in den Thüringer Wald und das mittlere Saaletal um Dornburg / Jena entstanden unzählige Fotografien, welche schwerpunkmäßig die Grundlage der Bachelorarbeit bildeten. Eine Veröffentlichung ist für 2019 geplant.

Buchgestaltung »Reisebuch des Friedrich Bertuch«

Covergestaltung »Reisebuch des Friedrich Bertuch«



Wandern als neues Lebensgefühl

Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Wandern mehr und mehr zu einem neuen Lebensgefühl. Man begreift die Natur nicht mehr allein als nutzbares oder gottverlassenes Terrain, sondern erkennt zunehmend ihre Schönheit und die Möglichkeiten der Erholung.
Bertuch selbst tritt die Reisen mit einer großen Hingabe an seine Heimat und Entdeckerfreude an. Seine Beschreibungen sind geprägt von seiner Sehnsucht und Neugier auf das Unbekannte, was durch die Wiedergabe eigener Emotionen immer wieder zum Ausdruck kommt. Mag auch die Erholung zu einem Teil Hintergrund gewesen sein, so ist es beachtlich, dass einige seiner Zöglinge als Reisebegleitung mitnahm.



Wer war Friedrich Bertuch?

Friedrich August Christoph Bertuch wurde am 26. Februar 1809 in Kindelbrück geboren. Bereits sein Vater war dort »Mägdeleinschulmeister«. Er stammt aus Bad Tennstedt, was eine verwandtschaftliche Verbindung zu dem berühmten, in Weimar lebenden Verleger Friedrich Justin Bertuch [1747 bis 1822] nahe legt.
1841 erscheint Bertuch in einem Patenregister erstmals als Lehrer im Ev. Waisenhaus Erfurt (bis 1958 im Augustinerkloster ansässig) und bezog in der Comthurgasse 1001 eine Wohnung.



Das Reisebuch als historische Quelle

Die Beschreibung stimmungsvoller Landschaften spielt in Bertuchs Reisebericht ebenso eine große Rolle, wie historische Hintergründe der Orte und Plätze. Interessant und wertvoll sind dabei seine zeitgenössischen Schilderungen über Land und Leute, die er nicht selten mit persönlichen Empfindungen verknüpft. Sie zeichnen ein Bild vom Leben der Thüringer Mitte des 19. Jahrhunderts.



Buchprojekt in Bildern

Reinzeichnung Reiserouten

Reinzeichnung der Reiserouten mit Fineliner

Reisekarte

Reisekarte im Buch

Fotoillustration s/w

Fotoillustration s/w

Gestaltung Kapitel Waisenhaus

Gestaltung Kapitel Waisenhaus

Doppelseite Bilderreisen

Doppelseite Bilderreisen

Original Manuskript Bertuchs

Original Manuskript Bertuchs

Fotoaufnahmen für das Buchprojekt

Neben der Transkiption bilden die Fotoaufnahmen der einstigen Reiseschauplätze das Herztück des Buches. Somit werden die Bilder auch visuell in den Kontext des Inhalts gesetzt.

Die Illustration der Reisen erfolgt in Anlehnung an den historischen Text als Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Jedem Reisekapitel folgen doppelseitige Farbaufnahmen der Reiseschauplätze.

Blick vom Kickelhahn bei Ilmenau

Blick vom Kickelhahn bei Ilmenau

Reisekarte

Ehemaliger Truppenübungsplatz Ohrdruf

Klosterruine Paulinzella

Klosterruine Paulinzella

Staubecken Tambach-Dietharz

Staubecken Tambach-Dietharz

Schlosspark Altenstein

Schlosspark Altenstein

Leuchtenburg bei Kahla

Leuchtenburg bei Kahla